childhood – 3; aus der Reihe „dreaming about childhood“
Wupptertal 2006, Nikon 28 mm, Fuji Sensia 200, cross
© andreas ratajczak
Lichterfeste häufen sich in dieser Jahreszeit. Welche Bedeutung sie haben wissen die Wenigsten überhaupt noch. Neben der tatsächlichen Bedeutung und der gelebten Tradition spielt auch eine Rolle, was man selbst mit diesen Festen in Verbindung bringt, was man erlebt hat und welche Gefühle diese Erinnerungen hervorrufen.
Im übertragenen Sinn lässt sich für mich im Kontext „Licht – Fotografie“ daraus die Leitfrage ableiten, ob das, was man auf Film belichtet immer auch der Realität entprechen muss oder, ob das resultierende Bild auch ganz subjektiv Ausdruck des Erlebten sein darf.
Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass Fotografie mehr ist als „nur“ ein Medium der nüchternen, mehr oder weniger ästhetischen Dokumentation. Für mich ist Fotografie auch eine Ausdrucksform.

1. November 2007 um 14:39 |
Passt ja auch.
Halloween ist fuer mich eins der seltsamsten Feste und Allerheiligen ist auch nur geklaut :P
Klasse gespenstisches Foto!
12. November 2007 um 20:41 |
> mehr ist als “nur” ein Medium der nüchternen,
> mehr oder weniger ästhetischen Dokumentation.
definitv ja, ich habe kürzlich einen guten Satz dazu gelesen: “ Wenn ein Subjekt fotografiert, kann nichts objektives rauskommen“
Zum Bild, das finde ich gut … . St. Martins Umzug und dann Schemen eines Autos im Blizlichtgewitter, das bringt die Entfremdung von den ursprünglichen Bedeutungen der Lichterfeste irgendwie karikativ auf den Punkt.
viele grüße Aebby
P.S. und wieder einen guten Photoblog gefunden ;)
12. November 2007 um 20:58 |
Aebby, ein Blog mit bisher einem Beitrag als gut zu bezeichnen ist mutig ;-) Ich freue mich dennoch sehr, dass Du das antizipierst – und natürlich, dass Du vorbei geschaut hast :-)
Gruß,
Andreas
12. November 2007 um 21:57 |
es ist ein photoblog, insofern wage ich die Prognose, dass es hier gute Bilder zu sehen und gute Gedanken zum Lesen geben wird. Mir gefällt das Medium blog ohnehin zunehmend besser als große Communiites …
grüße Aebby